Die erste Hürde war die Hardware: Barcode-Scanner, Waagen, Kartenleser und Bondrucker von einem Dutzend verschiedener Hersteller — DATECS, SAM4S, CASHCUBE, CAS, ACLAS, Star und andere —, jeder mit eigenen Kommunikationseigenheiten. Das System musste mit allen sprechen, ohne plattformspezifische Installation.
Es musste außerdem auf jedem Gerät laufen, das ein Laden bereits besaß — Android-Tablet, Linux- oder Windows-Kasse —, ohne für jede Plattform eine eigene native App zu bauen und zu pflegen. Die Antwort war eine PWA: direkt aus dem Browser installierbar, ohne App-Store und plattformspezifisches Release.
Die Menschen an der Kasse sind meist keine IT-Profis, daher musste die Oberfläche nahezu ohne Schulung nutzbar sein — während im Hintergrund komplexe Bestands-, Preis- und Transaktionslogik lief. Und sobald ein Laden eine zweite oder dritte Filiale eröffnete, musste das Backend Bestand und Umsatz aller Kassen in Echtzeit synchron halten, auch bei wachsendem Transaktionsvolumen.